„Wem gehört der deutsche Fußball“ und „Ein Hund hätte dem Spiel gut getan“ jetzt auch als E-Books erhältlich.

 

Gute Bücher verdienen mehrere Formate – daher gibt es nun „Wem gehört der deutsche Fußball?“ und „Ein Hund hätte dem Spiel gut getan“ auch als E-Books in allen bekannten Shops.

„Wem gehört der deutsche Fußball?“ thematisiert den Machtkampf im deutschen Fußball: Fans wehren sich dabei gegen die endgültige Kommerzialisierung des Volksports Nr. 1 in Deutschland, gegen Vorverurteilung seitens der Sicherheitsbehörden und setzen sich proaktiv für die Berücksichtigung von Fan-Interessen ein. Denn der deutsche Fußball steht längst am Scheideweg: Endgültige Kommerzialisierung oder regulierter Wettbewerb?

Im Zentrum dieser Entscheidung wird seit Jahren um die sogenannte „50plus1-Regel“ gerungen. Auf der einen Seite stehen die Investoren, die die Regel begraben wollen, und auf der anderen Seite Mitglieder und Fans der eingetragenen Vereine, für die diese Regel das letzte Stoppschild für das Kommerzprodukt „Fußball“ ist. Auch an anderer Stelle drohen dem deutschen Fußball weitere Konflikte. Zum einen fordern die Fans mehr Mitsprache bei den Entscheidungen der Vereine, des DFB und der DFL, zum anderen stehen einzelne Fangruppierungen in ständigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitsbehörden, u.a. wegen der Datei „Gewalttäter Sport“.

Autor des Buches ist der Journalist Thorsten Poppe. Mehr zu ihm und seiner Arbeit hier >>>

„Ein Hund hätte dem Spiel gutgetan?“ erzählt 27 Geschichten aus der Welt des mittelguten Fußballs. Es beginnt im August, wenn noch alles möglich scheint auf dem Feld der Träume, und endet im Mai, wenn Meisterschaft und Pokal wieder mal von anderen geholt worden sind. Es sind Geschichten von brüchigem Glanz, von im Winterlicht schlecht ausgeleuchteten Plätzen, von Gesprächen älterer Herrschaften, die stoisch auf eigens mitgebrachten Klappstühlen ausharren, von Zufallsgemeinschaften, die sich bei Regen im einzig verfügbaren Unterstand der Sportanlage zusammendrängen, und natürlich von diesem Nachmittag auf der altehrwürdigen Adolf-Jäger-Kampfbahn in Altona, an dem ein freilaufender Hund die größte Attraktion des Spiels ist.

Hamburg ist dabei die große kleine Welt, in der die einen sich zurücksehnen nach der großen Zeit auf der ehemaligen Spielstätte, die heute unter einem Containerterminal im Hafen begraben liegt, während die anderen hoffen, dass ihr Club mit ein paar Verstärkungen in naher Zukunft wird aufschließen können zu den beiden Profivereinen der Freien und Hansestadt – wenn schon nicht zu den Freibeutern der Liga, so doch zumindest zum traurigen Dino. Es sind Geschichten, wie sie Woche für Woche und Saison für Saison zu erleben sind. Wer sie gelesen hat, könnte auf die Idee kommen, sich in den Bus oder aufs Fahrrad zu setzen, denn diese Welt liegt direkt ums Eck.